Runenübersetzer

Gib deinen Text ein und wähle ein Runenalphabet. Das Tool wandelt den Text lautlich in die gewählte Runenschrift um.

Was ist der Unterschied zwischen den drei Runenalphabeten? Mehr dazu weiter unten.

Hinweis: Dies ist eine lautliche Transliteration (Buchstabe-zu-Rune-Umschrift), keine sprachliche Übersetzung ins Altnordische. Es gibt keine zuverlässige automatische Übersetzung moderner Sprachen ins Altnordische – für einen historisch korrekten Text empfehlen wir Rücksprache mit einem Runenkundigen.

Die drei Runenalphabete

Ein kurzer Blick auf Herkunft, Zeitraum und Entwicklung der drei Runensysteme, die dieses Tool anbietet.

Älteres Futhark

ca. 150–800 n. Chr. · 24 Runen

Das älteste bekannte Runenalphabet der Germanen. Die frühesten Inschriften stammen aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. – vermutlich entstanden aus dem Kontakt germanischer Gruppen mit mediterranen Schriftkulturen. Genutzt von Stämmen in ganz Nord- und Mitteleuropa, bis es um 700/800 n. Chr. dem Jüngeren Futhark wich.

Jüngeres Futhark

ca. 800–1100 n. Chr. · 16 Runen

Aus dem Älteren Futhark entwickelt, aber radikal vereinfacht: Statt 24 blieben nur 16 Zeichen übrig, mehrere Laute teilten sich fortan ein Symbol. Es wurde zum Runenalphabet der eigentlichen Wikingerzeit und ist auf tausenden Runensteinen in Skandinavien überliefert.

Angelsächsisches Futhorc

ca. 400–1100 n. Chr. · 29 Runen

Eine anglo-friesische Weiterentwicklung des Älteren Futhark, angepasst an die Lautvielfalt des Altenglischen. Ab dem 5. Jahrhundert in England und Friesland in Gebrauch, wuchs es im Laufe der Zeit auf bis zu 33 Zeichen – belegt unter anderem auf dem berühmten Franks Casket.