Rollo

Rollo

Erst in einer Urkunde vom 14. März 918 taucht der Name Rollo zum ersten Mal in einer zeitgenössischen Quelle auf. König Karl der Einfältige bestätigt darin Land, „das wir den Normannen an der Seine, namentlich Rollo und seinen Gefährten, zur Verteidigung des Reiches gegeben haben“.

Vor diesem Datum schweigen die fränkischen Quellen vollständig über ihn. Von einem Mann, der als Gründer der Normandie gilt, existieren aus seiner eigenen Lebenszeit insgesamt drei knappe Erwähnungen. Der Rest der Geschichte, die man über ihn erzählt, wurde erst Generationen später aufgeschrieben.

Überlieferung

Überliefert in
Urkunde Karls des Einfältigen (918), Flodoards Annalen (925 und 928), Dudo von Saint-Quentin, De moribus et actis primorum Normanniae ducum (1015–1026), Heimskringla und Orkneyinga saga (13. Jh.)
Zeitgenössische Erwähnungen
drei: Urkunde vom 14. März 918; Flodoard zu 925 und zu 928
Geführter Titel
keiner belegt; Flodoard bezeichnet ihn beschreibend als princeps Nortmannorum
Historisch fassbar
ja – als Empfänger einer Landgabe, bestätigt 918; Herkunft, Kindheit und Jugend nicht belegt

Drei Erwähnungen, und keine sagt, woher er kam

Die zeitgenössische Beleglage lässt sich vollständig aufzählen.

Erstens die Urkunde Karls des Einfältigen vom 14. März 918. Sie verweist auf eine frühere Landgabe und nennt Rollo namentlich als Empfänger, zusammen mit seinen Gefährten.

Zweitens Flodoard von Reims zum Jahr 925, im Zusammenhang der Kämpfe gegen König Raoul um die Festung Eu.

Drittens Flodoard zum Jahr 928, im Streit zwischen Karl dem Einfältigen und Heribert von Vermandois, wo Rollo die Geisel Odo erst freigibt, als Heribert sich wieder Karl verpflichtet.

Danach schweigen die Quellen. Sein Tod lässt sich nur dadurch eingrenzen, dass Flodoard 933 seinen Sohn Wilhelm als Anführer der Normannen nennt. Rollo starb also zwischen 928 und 933. Seine Grablege ist die Kathedrale von Rouen.

Und nun der Punkt, auf den alles hinausläuft: Keine dieser drei Stellen sagt ein Wort über seine Herkunft. Flodoard interessiert nur eines – dass Rollo ein Pirat ist. Ob Däne, Norweger oder etwas anderes, ist dem einzigen Zeitgenossen, der über ihn schreibt, keine Zeile wert.

Ein Titel, den er nie führte

Hier lohnt eine Unterscheidung, die populäre Darstellungen regelmäßig übergehen.

Rollo hat nachweislich keinen Titel geführt. Die Urkunde von 918 gibt ihm keinen. In keinem Dokument seiner Lebenszeit erscheint er mit einem. Erst sein Sohn Wilhelm und sein Enkel Richard führen comes, consul und princeps in Urkunden.

Flodoard bezeichnet ihn allerdings als princeps Nortmannorum. Das ist keine Titelführung, sondern die Wortwahl eines Chronisten – und der Beleg dafür steht bei Flodoard selbst: Er verwendet dasselbe Wort für Ragenold, den Anführer einer völlig anderen Wikingergruppe an der Loire. Princeps heißt bei ihm schlicht „Anführer“.

Die spätere Bezeichnung „Herzog der Normandie“ ist damit doppelt unhaltbar. Der Titel dux kommt erst im 11. Jahrhundert auf, und Rollo führte überhaupt keinen.

Der Name hinter der Latinisierung

„Rollo“ ist eine latinisierte Form. Die Heimskringla berichtet, dass Rolf der Gänger in die Normandie zog und dort herrschte – deshalb gilt Rollo allgemein als Latinisierung des altnordischen Namens Hrólfr.

Ein sprachlicher Beleg dafür liefert Saxo Grammaticus, der in der Gesta Danorum den Namen Hrólfr als „Roluo“ wiedergibt. Gemeint ist dort allerdings ein anderer Mann – der sagenhafte dänische König Hrólfr kraki, nicht der Normanne. Saxo zeigt also die Lautentwicklung, nicht die Person. Genau deshalb trägt das Argument: Es hängt nicht an einer Identifikation.

Eine Minderheit der Forschung schlägt stattdessen eine Latinisierung von Hrollaugr vor – lautlich liegt dieser Name sogar näher an „Rollo“. Hrólfr selbst ist eine Kurzform von Hróðulfr, zusammengesetzt aus hróðr („Ruhm, Lob“) und ulfr („Wolf“). Verwandt ist der deutsche Name Rudolf.

Seinen Beinamen Gǫngu-Hrólfr, „Hrólfr der Gänger“, erklärt Snorri Sturluson in der Haralds saga ins hárfagra, Kapitel 24, damit, dass der Mann so groß gewesen sei, dass ihn kein Pferd habe tragen können – er sei überall zu Fuß gegangen. Das ist eine Herkunftsanekdote, kein gesichertes Faktum, und sie stammt allein aus der Saga-Überlieferung.

Einen Taufnamen verzeichnet nur Dudo von Saint-Quentin: Rollo habe bei der Taufe den Namen Robert angenommen. Auch diese Angabe steht auf keiner zweiten Quelle.

Dudo: eine Hausgeschichte, ein Jahrhundert später geschrieben

Richard I. von der Normandie beauftragte Dudo von Saint-Quentin, „die Sitten und Taten des Normannenlandes“ und das Recht seines Großvaters Rollo festzuhalten. Das entstandene Werk, De moribus et actis primorum Normanniae ducum, wurde zwischen 1015 und 1026 vollendet – rund ein Jahrhundert nach Rollos Tod.

Alles, was aus Dudo über Rollos Herkunft und Jugend stammt, ist damit späte Hausüberlieferung, nicht zeitgenössisches Zeugnis.

Dudo macht Rollo in Buch II, Kapitel 2 bis 4, zum Sohn eines Mannes mit Besitz in „Dacia“. Nach dem Tod des Vaters lässt der König Rollos Bruder Gurim töten und vertreibt Rollo selbst.

Dacia ist ein Wortspiel

Dacia bezeichnete in der antiken Geographie die Region nördlich der unteren Donau, nicht Dänemark. Dudo verknüpft beides über eine gelehrte Fehletymologie: Daci wie Dani.

Die dänische Herkunftsangabe – die Hauptstütze der ganzen dänischen Spur – ruht also zu einem Teil auf einem antikisierenden Wortspiel.

Das passt zum Rest des Werks. Dudo durchsetzt den Text mit Anspielungen auf Vergils Aeneis und vergleicht die normannische Ansiedlung mit der trojanischen Gründung Roms. Er verwendet prophetische Träume, die Rollos Bekehrung zum Christentum und seine herrscherliche Legitimität voraussagen.

Das ist keine nüchterne Chronik. Es ist literarische Programmatik, und sie ist bereits auf der Ebene der Quelle selbst zu erkennen.

Snorri und die norwegische Gegentradition

In der Heimskringla verbannt König Harald Schönhaar den Hrólfr aus Norwegen – die Stelle steht in der Haralds saga hárfagra, Kapitel 24. Heimskringla und die Orkneyinga saga aus dem 13. Jahrhundert erinnern ihn als Hrólf den Gänger und machen ihn zum Sohn des norwegischen Jarls Rögnvaldr Eysteinsson von Møre.

Snorri lässt Hrólfr die Normandie erst nach Raubzügen über die Hebriden, den Irischen-See-Raum und Francia erobern und siedelt in seiner Erzählung viele Norweger dort an.

Diese Version steht in offenem Widerspruch zu Dudos dänischer Herkunftsgeschichte. Beide Fassungen stammen aus späten Quellen, keine der beiden lässt sich zeitgenössisch bestätigen.

Herkunftsstreit: Dänemark oder Norwegen?

Die dänische Spur. Dudo behauptet ausdrücklich dänische Herkunft. Benoît de Sainte-Maure lässt Rollo an anderer Stelle seines Werks ebenfalls als Dänen auftreten, obwohl er ihn in einem Ort namens „Fasge“ geboren sein lässt – gedeutet entweder als Faxe auf Seeland oder als Fauske in Norwegen – und ihn nach „Scanza“, also Schonen, fliehen lässt.

Die norwegische Spur. Die erste ausdrücklich norwegische Angabe stammt von Goffredo Malaterra im 11. Jahrhundert. Wilhelm von Malmesbury äußert sich im 12. Jahrhundert ähnlich und nennt Rollo „von edler Abstammung unter den Norwegern“. Die Historia Norwegie lässt einen „Rodulfus“ aus dem Gefolge Rögnvalds Rouen einnehmen und erklärt den Beinamen „Gongurolfr“ aus seiner Körpergröße.

Ein dritter Faden. Das walisische „Leben des Gruffudd ap Cynan“ aus dem 12. Jahrhundert macht Rollo zum jüngeren zweier Brüder des ersten Königs von Dublin – eine dritte, mit den übrigen Angaben kaum zu vereinbarende Version.

Selbst die Mutter ist strittig. Snorri nennt Hild als Mutter von „Rolf und Thorer“, die Orkneyinga saga dagegen Ragnhild, Tochter des Hrolf Nase.

Die Forschungslager. Der dänische Historiker Johannes Steenstrup eröffnete die moderne Debatte mit dem Verweis auf Dudos ausdrückliche Dänemark-Angabe. Britische, französische und norwegische Forschung folgt seither meist der norwegisch-isländischen Tradition, dänische, schwedische und deutsche Forschung eher Dudo. David C. Douglas verband 1942 Angaben aus dem Landnámabók mit dem Planctus auf Wilhelm Langschwert. Robert Helmerichs arbeitete 1997 die frühen Titelbezeichnungen heraus und erwog 2002, die isländische Genealogie könnte konstruiert sein, weil sie Hrólfr einen Bruder namens Hrollaugr gibt – ein Name, der der Form „Rollo“ lautlich näherkommt als Hrólfr selbst.

Die dritte Partei: die Ortsnamen

Bisher standen sich zwei späte Chronistengruppen gegenüber. Es gibt jedoch eine Quellengattung, die weder von Dudo noch von Snorri abhängt: die skandinavischen Ortsnamen der Normandie.

Endungen wie -tot, -bec, -fleur, -dalle oder -hogue gehen auf nordische Wörter zurück, dazu kommen nordische Personennamen als Bestandteile von Ortsnamen. Diese Formen lassen sich sprachlich auf ihre Herkunft und ihre Dialektmerkmale prüfen – und sie stehen seit dem 10. Jahrhundert auf der Landkarte, unabhängig davon, was Chronisten später schrieben.

Ausgewertet wurden sie seit Jean Adigard des Gautries und Lucien Musset, zuletzt von Elisabeth Ridel. Die Befunde entscheiden die Frage dänisch oder norwegisch nicht. Sie deuten auf ein gemischtes Bild – und darauf, dass ein Teil der Siedler über England und Irland kam, nicht direkt aus Skandinavien.

Damit verschiebt sich die Frage selbst. Möglicherweise ist „dänisch oder norwegisch“ die falsche Alternative für eine Gruppe, die sich unterwegs zusammengesetzt hat. Endgültig entscheidbar ist die Herkunftsfrage bis heute nicht.

Ein Vertrag ohne zeitgenössische Spur

Der Vertrag von Saint-Clair-sur-Epte gilt als Gründungsakt der Normandie. Im Original ist er nicht erhalten – und das ist noch die harmloseste Auskunft über ihn.

Keine zeitgenössische Quelle erwähnt ihn überhaupt. Nicht die Zeremonie, nicht den Ort, nicht das Jahr. Die Urkunde von 918 verweist ausschließlich auf eine frühere Landgabe, ohne Vertrag, ohne Ortsangabe, ohne Datum.

Selbst die Jahreszahl 911, die in jedem Schulbuch steht, stammt allein aus Dudo. Ebenso die Grenzziehung von der Epte bis zum Meer, die Taufe durch Erzbischof Franco von Rouen, der Reliquieneid und die Ehe mit Gisela.

Und auch die berühmteste Szene. Bei Dudo weigert sich Rollo, dem König zum Zeichen der Unterwerfung den Fuß zu küssen, und lässt es einen seiner Männer tun. Der hebt den Fuß so hoch an den Mund, dass der König hintenüberfällt. Die Normannen lachen.

Es ist die bekannteste Rollo-Anekdote überhaupt – und sie steht in derselben Programmschrift, die auch die Trojaner-Parallele und die prophetischen Träume enthält.

Ehen, Taufe und ein fast zeitgenössisches Zeugnis

Ein fast zeitgenössisches Zeugnis liefert der Planctus de obitu Willelmi, ein Klagesang, der kurz nach 942 auf Rollos Sohn Wilhelm Langschwert entstand. Er nennt Wilhelm in orbe transmarino natus – jenseits des Meeres geboren –, Sohn eines im heidnischen Irrtum verharrenden Vaters und einer christlichen Mutter.

Das ist die verlässlichste Auskunft, die wir zu Rollos Umfeld haben, und sie sagt nur zweierlei: Der Vater war damals noch Heide, der Sohn kam nicht in Francia zur Welt. Ordericus Vitalis datiert die Taufe auf 912, vollzogen durch Erzbischof Franco von Rouen.

Wilhelm von Jumièges berichtet, Rollo habe Poppa, in Bayeux erbeutet, more danico – nach dänischem Brauch, also ohne kirchliche Ehe – zur Frau genommen, sie dann für eine Ehe mit Gisela more christiano verstoßen und nach Giselas Tod erneut geheiratet.

Ob Gisela überhaupt existierte, ist umstritten. Dudo nennt Poppa Tochter des Grafen Berengar, die Annales Rotomagenses dagegen Tochter eines sonst unbekannten Guy von Senlis. Pierre Bouet hält die Gisela-Ehe für weniger phantastisch als oft angenommen, da eine früh verstorbene Tochter dieses Namens tatsächlich existiert haben dürfte.

Auch über Rollos Religion am Lebensende widersprechen sich die Quellen. Adémar de Chabannes behauptet, Rollo habe kurz vor seinem Tod Menschenopfer zur Versöhnung der heidnischen Götter vollzogen und zugleich den Kirchen der Normandie Geschenke gemacht. Die Fécamp-Chronik dagegen betont, er sei bis zum letzten Atemzug gläubig geblieben – ein Gegenschlag der normannischen Hauspropaganda gegen die unbequemere Version.

Die Gebeine von Fécamp

Am 29. Februar 2016 öffneten Forscher in der Abtei Fécamp die Bleiossuarien der Gräber Richards I. und Richards II., um Zähne für eine Untersuchung zu gewinnen. Ziel war, die Frage norwegisch oder dänisch endlich naturwissenschaftlich zu klären – über die DNA der Nachkommen.

Das Ergebnis war ernüchternd, und zwar doppelt.

Die Radiokarbondatierung ergab, dass die Skelette mit Rollos Nachkommen nichts zu tun haben können: Eines datiert auf 250 bis 300 vor Christus, das andere auf etwa 700 nach Christus. Wer immer dort beigesetzt wurde – die Richards waren es nicht.

Und wegen des Alters und der Lagerung ließ sich ohnehin keine verwertbare DNA gewinnen. Die Herkunftsfrage bleibt offen, und der einzige naturwissenschaftliche Versuch, sie zu beantworten, hat nicht einmal die richtigen Knochen erwischt.

Rezeption: Vikings und die Gisela-Legende

Die Fernsehserie „Vikings“ macht Rollo zum Bruder Ragnar Lodbroks. Entgegen diesem populären Bild war er nicht dessen Bruder, sondern lebte einige Generationen später.

Bemerkenswert ist etwas anderes. Die Serie wählt dieselbe Legitimationsfigur wie die normannische Hausgeschichte selbst – die Heirat mit einer Königstochter, in der Serie Gisla, bei Dudo Gisela.

Es ist genau das Motiv, das quellenkritisch am schwächsten steht, weil es fast ausschließlich aus Dudos Programmschrift stammt. Moderne Fiktion und mittelalterliche Hauspropaganda greifen nach derselben Szene, und aus demselben Grund: Sie macht aus einem Piraten einen Schwiegersohn.

Quellenlage

Zeitgenössisch. Urkunde Karls des Einfältigen vom 14. März 918, ediert in: Recueil des actes de Charles III le Simple, hg. v. Ferdinand Lot und Philippe Lauer, Paris 1949, Nr. 92. Flodoard von Reims, Annalen, zu 925 und 928 (MGH SS 3); englische Auszüge bei Elisabeth van Houts, The Normans in Europe, Manchester 2000, S. 42–51. Mehr gibt es nicht.

Fast zeitgenössisch. Der Planctus de obitu Willelmi, kurz nach 942, bezeugt Herkunft und Taufe von Rollos Sohn Wilhelm Langschwert.

Normannische Hausgeschichte. Dudo von Saint-Quentin, De moribus et actis primorum Normanniae ducum, Buch II, Kapitel 2 bis 4, vollendet zwischen 1015 und 1026 – Quelle für Herkunft, Vertreibung, Vertrag, Taufe, Fußkuss und Gisela. Wilhelm von Jumièges zu den Ehen. Ordericus Vitalis zur Taufe 912. Adémar de Chabannes und die Fécamp-Chronik widersprechen sich zur Religion am Lebensende.

Isländisch-norwegische Tradition. Heimskringla, Haralds saga hárfagra, Kapitel 24, sowie die Orkneyinga saga, beide 13. Jahrhundert.

Weitere mittelalterliche Chronistik. Goffredo Malaterra (11. Jh.) und Wilhelm von Malmesbury (12. Jh.) für die norwegische Herkunft. Historia Norwegie, Benoît de Sainte-Maure und das walisische „Leben des Gruffudd ap Cynan“ (12. Jh.) mit jeweils abweichenden Versionen. Annales Rotomagenses zu Poppas Vaterschaft.

Forschung. Johannes Steenstrup eröffnete die Herkunftsdebatte. David C. Douglas verband 1942 Landnámabók und Planctus. Robert Helmerichs, „Princeps, Comes, Dux Normannorum: Early Rollonid Designators and their Significance“, Haskins Society Journal 9 (1997), S. 57–77, zu den Titeln; 2002 zur isländischen Genealogie. Pierre Bouet bewertete die Gisela-Ehe neu.

Ortsnamen. Jean Adigard des Gautries, Les noms de personnes scandinaves en Normandie de 911 à 1066; Lucien Musset; Elisabeth Ridel zu skandinavischen Spuren in Toponymie und Wortschatz der Normandie.

Naturwissenschaft. Untersuchung der Bleiossuarien in der Abtei Fécamp vom 29. Februar 2016: Radiokarbondatierung ergab, dass die Skelette nicht Richard I. und Richard II. sein können; verwertbare DNA ließ sich nicht gewinnen.

Hinweis zur Recherche. Die deutschsprachige Wikipedia gibt an, Flodoard nenne Rollo „nicht namentlich“. Das trifft nicht zu – Flodoard nennt ihn zum Jahr 925 mit Namen.

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